Umweltbereiche

Bodenschutz auf Baustellen

Das wichtigste Ziel im vorsorglichen Bodenschutz ist die Erhaltung gesunder Böden.

Auf Baustellen werden Böden durch Abtrag, Abfuhr, Wiederauftrag und durch temporäre Baustelleneinrichtungen betroffen. Offene, unversiegelte Böden dürfen dabei physikalisch und chemisch nur soweit belastet werden, dass deren Fruchtbarkeit nicht nachhaltig beeinträchtigt wird.

Dabei gelten insbesondere folgende Leitsätze: 

  • Keine Verschleppung bzw. kein unkontrolliertes Verschieben von mit Schadstoffen belastetem Bodenmaterial.
  • Keine bleibenden Bodenverdichtungen.
  • Keine Vermischungen von Oberboden (Humus), Unterboden (Stockerde, Roterde) und Untergrundmaterial. 

Bei Bauvorhaben ist eine umweltverträgliche Verwertung von Bodenmaterial und der sachgerechte Umgang mit Boden sicherzustellen. Entsprechende Regelungen, Formulare und Vollzugshilfsmittel finden Sie bei der Fachstelle Bodenschutz.