Baueingabe

Gesuchsunterlagen

Nachfolgend sind die wichtigsten Faktoren bezüglich der Einreichung eines Baugesuchs aufgeführt.

Baugesuchsunterlagen

Mit dem Baugesuch sind nach § 3 BVV in der Regel folgende Pläne und Unterlagen einzureichen:

  • Baugesuchsformular mit allfälligen weiteren kommunalen und kantonalen Formulare
  • aktuelle Kopie des Katasterplans mit eingetragenen Baulinien und eingezeichnetem Bauvorhaben (verifiziert durch Nachführungsgeometer)
  • Umgebungsplan mit Höhenkoten, Zufahrten, etc.
  • Projektpläne (Grundrisse, Fassaden, Schnitte) im Massstab 1:100
  • weitere für die Prüfung des Bauvorhabends notwendige Angaben und Unterlagen


Eine detaillierte Aufzählung findet man in der BVV oder auf dem Baugesuchsformular.

In den Plänen sind bei Umbauten abzubrechende Teile gelb und neue Teile rot darzustellen und die Zweckbestimmung anzugeben (§ 4 BVV).

Weitere Gesuchsunterlagen

Je nach Art und Lage des Bauvorhabens sind weitere Unterlagen notwendig (§ 5 BVV).

Werden bei Rück- oder Umbauten mehr als 200 m3 Bauabfälle erwartet, oder wurde das Bauobjekt vor 1990 erstellt, muss dem Baugesuch zusätzlich ein Entsorgungskonzept beigelegt werden (Art. 16 VVEA).

Unterschriften

Das Baugesuch und sämtliche Unterlagen (Pläne) sind zu datieren und von der Bauherrschaft bzw. dessen Vertreter, dem Grundeigentümer und dem Projektverfasser zu unterzeichnen (§ 6 BVV).

Über die Anzahl der einzureichenden Gesuchsexemplare informiert die zuständige kommunale Baubehörde (Homepage
Gemeinde/Stadt).

Einreichen des Gesuches

Sämtliche Gesuchsunterlagen sind bei der örtlichen Baubehörde einzureichen. Diese koordiniert die notwendigen Bewilligungen für das Bauvorhaben und leitet die Gesuchsunterlagen an die Leitstelle für Baubewilligungen. Muss ein Vorhaben durch mehrere kantonale Stellen beurteilt werden, sorgt die kantonale Leitstelle für die Koordination der kantonalen Verfahren und Entscheide.