Zürcher Umweltpraxis Nr. 86: Ob Limmattalbahn oder andere Bauprojekte – eine umsichtige Planung reduziert Umweltbelastungen

22.11.2016 - Medienmitteilung

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Cover ZUP 86

Obwohl der öffentliche Verkehr als umweltfreundlich gilt, kann der Bau und Betrieb von Bahnanlagen negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Am Beispiel der Limmattalbahn zeigt sich, mit welchen Massnahmen Beeinträchtigungen vermindert oder kompensiert werden können. Auch Bauabfälle können Mensch und Umwelt belasten. Neu muss daher unter gewissen Voraussetzungen zusammen mit dem Baugesuch ein Entsorgungskonzept eingereicht werden. Das sind nur zwei Themen aus der neusten Ausgabe der «Zürcher Umweltpraxis» (ZUP).

Die Themen der ZUP Nr. 86:

Verkehr: Umweltaspekte der Limmattalbahn

Die Limmattalbahn setzt positive Akzente in der Raum- und Verkehrsentwicklung. Die Realisierung eines Projekts dieser Dimension kann aber auch negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Frühzeitig in der Planung berücksichtigt, können diese wesentlich reduziert werden.

Verkehr: Fortschrittliche Veloförderung dank Velonetzplan

Das Velo ist praktisch, zuverlässig, umweltfreundlich und gesund. Um es als Alltagsverkehrsmittel zu fördern, muss aber die Infrastruktur den Anforderungen der Velofahrenden noch gerechter werden. Der neue Velonetzplan ist das Instrument dazu.

Verkehr/Wasser: Mit Sand-Schilffiltern zu sauberem Strassenabwasser

Werden Strassen regelmässig befahren, ist ihr Abwasser mit Schwermetallen und Kohlenwasserstoffen belastet. Im Kanton Zürich macht man seit zehn Jahren in Strassenabwasserbehandlungsanlagen (SABA) gute Erfahrungen mit schilfbewachsenen Sandfiltern.

Wasser: Zustand der Fliessgewässer untersucht

Die nationale Untersuchung der schweizerischen Fliessgewässer zeigt: Die Belastung mit Nährstoffen hat abgenommen. Hingegen nimmt die Belastung durch Mikroverunreinigungen zu. Die biologische Gewässerqualität ist teilweise ungenügend. Wie sieht es im Kanton Zürich aus?

Abfall: Angaben zur Entsorgung von Bauabfällen in Baugesuchen

Mit Inkrafttreten der neuen Abfallverordnung Anfang 2016 müssen Baubewilligungsgesuche Auskunft geben über die anfallenden Bauabfälle, deren Schadstoffbelastung sowie deren Entsorgung. Zum Schutz von Mensch und Umwelt und zur besseren Verwertung von Rückbaustoffen.

Wald: Tobelwälder werden als Schutzwälder anerkannt

Wälder können vor Naturgefahren wie Steinschlägen und Hangrutschen schützen. Auch Tobelwälder haben eine Schutzwirkung. Damit diese erhalten bleibt, müssen sie gepflegt werden. Neu können dafür Beiträge von Bund und Kanton ausbezahlt werden.

Wald: Holzschlag für einen gesunden Wald

Die Holzschlagsaison hat vielerorts bereits begonnen. Der Waldentwicklungsplan des Kantons Zürich, Betriebspläne sowie die Erfahrung des zuständigen Revierförsters entscheiden darüber, welche Bäume gefällt werden. Ziel ist es, den Wald gesund und funktionsfähig zu halten.

Fokus Naturschutz: Gemeinden haben Schlüsselrolle

Kommunale Schutzgebiete und Biotope bieten vielen gefährdeten Pflanzen und Tieren Lebensraum. Diese Funktion können sie langfristig nur erfüllen, wenn der Unterhalt sichergestellt ist. Konkrete Beispiele zeigen Rolle und Vorgehen der Gemeinden  

Raum und Landschaft: 18 Jahre Herr über den Zürcher Grünraum

Im Interview berichtet Rolf Gerber nach fast zwei Jahrzehnten als Amtschef des kantonalen Amts für Landschaft und Natur über grosse Veränderungen im Raum- und Naturmanagement und über seine Faszination für die Gegensätze zwischen urbanem und ländlichem Raum.

Mehr zum Thema

Die ZUP ist das Informationsbulletin der Umweltschutzverwaltung des Kantons Zürich. Mit aktuellen Informationen im Umweltbereich sowie verschiedenen Tipps aus der Praxis bildet die ZUP eine wichtige Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die ZUP erscheint vierteljährlich und richtet sich an Behörden der Zürcher Gemeinden, Medien sowie an alle im Umweltbereich tätigen und an Umweltthemen interessierten Personen und Organisationen.  

Die «Zürcher Umweltpraxis» ist kostenlos erhältlich bei der Koordinationsstelle für Umweltschutz, Postfach, 8090 Zürich, Telefon 043 259 24 17. Die aktuelle Ausgabe der ZUP und das Archiv aller bisher erschienenen Beiträge finden Sie unter

(Medienmitteilung der Baudirektion)

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